Konsequente Linux Strategie in der Schweiz

Schon frühzeitig wurde im Kanton Solothurn der Fokus auf Linux und Open Source-basierte Lösungen gesetzt. Es galt vor allem, alte Windows NT-Systeme abzulösen. Vor allem auch für die Anwendungen mit Oracle Datenbank war Linux natürlich ein Idelafall.

Am Anfang wurden einzelne Teilsysteme in die neue Systemwelt übertragen, denn der Kanton Solothurn hatte den politischen Auftrag seine EDV-Umgebung auf Open Source Produkte umzustellen. Teil dieser Umstellung war unter anderem die Ablösung der Microsoft Exchange Server und somit des ge-samten Enterprise Messaging durch ein Linux basierendes System. Es galt also in einem ersten Schritt 2'000 Postfächer zu migrieren.

Ein zweiter Schritt war im Jahr 2007 die Umstellung von rund 2'000 Clients. Mit der Nutzung von Linux am Desktop war auch der Wechsel auf Open Office und die automatische Software-Verteilung verbunden.

Die  Planung und Umsetzung der Druckereinbindung mit CUPS wurde übrigens im Jahr 2006 durch WMC realisiert.

23.10.2008 - Quelle: Newsticker, CH